.de.com Domain: Unbeschränkte .com Adresse für Deutschland
.de.com ist keine Top-Level-Domain. Der Name de.com ist ein gewöhnlicher, am 19. Juli 1990 im .com-Register angelegter Eintrag, und die verkauften Adressen entstehen eine Ebene darunter. Registry-Betreiber ist 8 Inc.; die technischen Registry-Dienste erbringt vertraglich CentralNic Ltd, ausgeliefert wird die Zone über ns1-4.centralnic.net. Der Zweck lässt sich in einem Satz sagen: Die Adresse setzt ein deutsche Signal und endet trotzdem auf dem .com, das jeder kennt.
Bei den Voraussetzungen ist .de.com nahezu ein leeres Blatt: Ziffer 2.2 der Registry-Richtlinie kennt weder Staatsangehörigkeits- noch Wohnsitz- oder Dokumentenpflicht. Deutschlands eigene Zone .de ist Auslandsinhabern nicht verschlossen, doch dort ist die nationale Registry Ihr Gegenüber und auf Verlangen ist ein in Deutschland ansässiger Zustellungsbevollmächtigter zu benennen. Der Name darf ein bis dreiundsechzig Zeichen haben, auch nichtlateinische Schriften, die Laufzeit beträgt ein bis zehn Jahre. Der Name de.com gehört zu den ältesten Einträgen im .com-Register; die Zone besteht seit 1990 und hat denselben Betreiber wie die Schwesterform .com.de.
Zwei Dinge kommen mit, und beide sollte man vorher kennen. Erstens der rechtliche Rahmen: Die Registry-Richtlinie wählt das Recht des US-Bundesstaates Nevada, benennt die Gerichte in Clark County und verweist Streitigkeiten zwischen Ihnen und der Registry in ein bindendes Einzelschiedsverfahren. Zweitens die Kontrolle: Zweifelt die Registry an Ihren Registrierungsdaten, fordert sie über Ihren Registrar eine Klarstellung an; bleibt die Antwort vierzehn Tage aus, kann der Name gesperrt werden. Die Zone ist mit DNSSEC signiert. Prüfen Sie Ihren Namen auf der Seite Domain-Check.
.DE.COM-Domain auf einen Blick
- Registry-Betreiber 8 Inc.
- Technische Registry-Dienste CentralNic Ltd — ns1-4.centralnic.net
- Anlage des Eintrags de.com 19. Juli 1990
- Voraussetzung Keine — nur die Zusicherung des Nutzungsrechts
- Streitbeilegung CDRP — Mediation, anschließend Panel
- Anwendbares Recht US-Bundesstaat Nevada — Einzelschiedsverfahren
- Dokumentenanforderung Für die Domainregistrierung ist kein Dokument erforderlich .de.com
- Land Deutschland
- Zeichenanzahl 1 - 63 Zeichen
- Registrierungszeitraum 1 - 10 Jahre
- Anzahl der Nameserver 1 - 10 Stück
.de.com-Domain-Preise – ohne versteckte Gebühren
Registrierung, Transfer und Verlängerung weisen wir einzeln aus. Der Verlängerungspreis kann vom Preis des ersten Jahres abweichen – Sie sehen beide von Anfang an.
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Neuregistrierung
$29.00 /Jahr -
Transfer
$29.00 /Jahr -
Verlängerung
$31.90 /Jahr -
Rückgängig machen
$104.90 -
Späte Verlängerung
$5.80
Bei jeder .de.com-Domain inklusive
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Kostenlose DNS-Verwaltung
A-, MX-, TXT- und CNAME-Einträge ändern Sie selbst im Panel – beim Umzug von Website oder Postfach warten Sie auf niemanden.
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Domain-Sperre
Solange die Sperre aktiv ist, kann Ihre Domain ohne Ihre Freigabe zu keinem anderen Anbieter umziehen.
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Domain-Weiterleitung
Leiten Sie die Domain kostenlos auf Ihre bestehende Website, eine Kampagnenseite oder ein Social-Media-Profil weiter.
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Kostenloser WHOIS-Schutz
Name, Adresse und Telefonnummer erscheinen nicht im öffentlichen WHOIS – das reduziert Spam und betrügerische Anrufe.
Lebenszyklus einer .de.com-Domain
Was nach dem Ablauf Tag für Tag passiert
Tag 0 ist das Ablaufdatum der DomainKurz gesagt: Ihre .de.com-Domain wird am Ablaufdatum auf Client Hold gesetzt – Website und E-Mail stehen noch am selben Tag still. In den ersten 20 Tagen können Sie noch verlängern, ab hier kommt allerdings eine Gebühr für die verspätete Verlängerung zum Verlängerungspreis hinzu. An Tag 20 wird die Registrierung gelöscht und lässt sich bis Tag 50 nur noch gegen Wiederherstellungsgebühr zurückholen. In den folgenden 5 Tagen geht gar nichts mehr, und an Tag 55 ist der Name für jeden frei. Es gibt genau einen Weg, diese Kette gar nicht erst zu betreten: die automatische Verlängerung aktiviert lassen.
Domain ist registrierbar (Available)
Eine .de.com-Adresse in dieser Phase ist noch frei und geht an denjenigen, der zuerst registriert. Prüfen Sie Ihren Wunschnamen – ist er frei, gehört er Ihnen in wenigen Minuten.
Domain ist aktiv (Active Period)
Nach abgeschlossener Registrierung gehört die Domain Ihnen für die gewählte Laufzeit. Sie können jederzeit vor Ablauf verlängern oder die automatische Verlängerung aktivieren – dann müssen Sie das Datum nicht im Blick behalten.
Verlängerungsfenster (Client Hold)
Am Ablaufdatum wird Ihre .de.com-Domain auf Client Hold gesetzt: Website und E-Mail gehen an diesem Tag offline, die Registrierung gehört aber weiterhin Ihnen. Eine einzige Verlängerung in diesen ersten 20 Tagen holt alles genau so zurück, wie es war – ohne Datenverlust. Der einzige Unterschied: Zum Verlängerungspreis kommt jetzt eine Gebühr von $5.80 für die verspätete Verlängerung hinzu; wer vor dem Ablaufdatum verlängert, zahlt sie gar nicht erst.
Wiederherstellungsphase (Redemption / RGP)
An Tag 20 wird die Registrierung gelöscht, und die 30-tägige Wiederherstellungsphase beginnt, die ICANN jeder gTLD-Registry vorschreibt. Der Name wird in dieser Zeit für niemanden freigegeben; nur Sie können ihn bis Tag 50 gegen die Wiederherstellungsgebühr zurückholen. Diese Gebühr liegt deutlich über dem Verlängerungspreis – rechtzeitig verlängern ist immer günstiger.
Löschsperrfrist (Pending Delete)
Schließt sich auch das Wiederherstellungsfenster, tritt die Domain in ihre letzten 5 Tage ein – ohne Rückweg. Verlängern oder Zurückholen ist dann nicht mehr möglich; niemand, auch Ihr Registrar nicht, kann Ihnen den Namen zurückgeben. Für die Registry ist das die letzte Wartezeit, bevor der Name in den Pool zurückkehrt.
Wieder frei registrierbar (Released)
An Tag 55 kehrt der Name .de.com in den Pool zurück und ist für jeden registrierbar. Gefragte Domains sind oft in Sekunden weg, und einen garantierten Weg zurück gibt es dann nicht mehr. Dass es überhaupt so weit kommt, haben Sie selbst in der Hand: Lassen Sie die automatische Verlängerung aktiviert, dann überrascht Sie das Ablaufdatum nie.
Der obige Zeitplan ist der Ablauf, den Atak Domain anwendet und veröffentlicht. In der ICANN-Grafik, die anderswo kursiert, sehen Sie ein Verlängerungsfenster von bis zu 45 Tagen nach Ablauf; die ICANN-Richtlinie zu abgelaufenen Registrierungen (Abschnitt 2.2.1) erlaubt Registraren, eine abgelaufene Domain jederzeit zu löschen – sofern sie ihre Regelung vorab offenlegen. Wir setzen dieses Fenster auf 20 Tage und veröffentlichen es hier offen. Volltext der Richtlinie: ICANN Expired Registration Recovery Policy
.de.com-Domain: Daten und Registrierungsregeln
Registrierungsbedingungen, unterstützte Funktionen und die Fristen der Registry – in einer Tabelle.
.de.com Domain-Registrierung
- Dokumentenanforderung Für die Domainregistrierung ist kein Dokument erforderlich .de.com
- Land Deutschland
- Zeichenanzahl 1 - 63 Zeichen
- Registrierungszeitraum 1 - 10 Jahre
- Anzahl der Nameserver 1 - 10 Stück
.de.com Domain-Unterstützung
- IDN-Unterstützung Nein
- Transfer-Unterstützung Jawohl
- Unterstützung für späte Verlängerung Jawohl
Häufige Fragen zur .de.com-Domain
Die Fragen, die vor der Registrierung wirklich gestellt werden – klar beantwortet.
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Nein. Ziffer 2.2 der Registry-Richtlinie kennt weder Staatsangehörigkeits- noch Wohnsitz- oder Dokumentenpflicht; die Registrierung beruht auf korrekten Kontaktdaten und der Zusicherung rechtmäßiger Nutzung. Eine in der Türkei ansässige Firma, ein Einzelunternehmen und eine Privatperson registrieren zu denselben Bedingungen. Zu beachten ist allein die spätere Prüfung: Zweifelt die Registry an Ihren Daten, fordert sie über Ihren Registrar eine Klarstellung an; bleibt die Antwort vierzehn Tage aus, kann der Name gesperrt werden. Halten Sie die angegebene E-Mail-Adresse und Telefonnummer erreichbar.
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Die Reihenfolge der Wörter wiegt schwerer, als sie aussieht. .de ist die nationale Endung Deutschlands, Ihr Gegenüber dort ist die nationale Registry; .de.com ist eine private Zone unterhalb des Namens de.com im .com-Register. Bei den Voraussetzungen sind beide für Inhaber im Ausland offen, die Wahl fällt also meist über Verfügbarkeit und Markenwirkung. Derselbe Betreiber bietet eine zweite deutsche Form: .com.de. Der einzige Unterschied ist die Wortstellung; Regeln, Laufzeit und Streitbeilegung sind gleich.
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Ein bis zehn Jahre, in ganzen Jahren. Die Laufzeit wählen Sie bei der Anmeldung und verlängern sie durch Renewal. Ein Detail ist beim Ablauf wichtig: Die Regeln legen die Erinnerungspflicht dem Registrar auf, nicht der Registry — die Warnung kommt also von dem Unternehmen, bei dem Sie kaufen. Bleibt die Zahlung aus, kann der Betreiber den Namen sperren oder löschen; für die Wiederfreischaltung kann ein Entgelt anfallen. Tagesfristen nach Ablauf sind nicht veröffentlicht, halten Sie sich an die Termine Ihres Registrars.
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Über das eigene Verfahren des Betreibers, die CDRP. Die Richtlinie nennt zwanzig Zonen ausdrücklich, .de.com gehört dazu. Der Prüfmaßstab entspricht den drei UDRP-Elementen: Identität oder verwechselbare Ähnlichkeit mit einer Marke, fehlendes Recht oder berechtigtes Interesse des Inhabers und bösgläubige Registrierung oder Nutzung. Zwei Unterschiede fallen auf: Vorgeschaltet ist eine kostenfreie Mediation von bis zu zehn Tagen, während der die Domain gesperrt ist; scheitert sie, führt eine Schiedsstelle das Verfahren und entscheidet binnen vierzehn Tagen.
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Ziffer 2.8 der Registry-Richtlinie regelt den Transfer ausdrücklich: Sie dürfen den Namen an eine andere Person übertragen, die die Richtlinien akzeptiert, und der Transfer muss über einen Registrar laufen, der die Zone anbietet. Einen richtlinienwidrigen Transfer kann die Registry rückgängig machen oder ablehnen. Praktisch entspricht der Ablauf jeder anderen .com-Adresse: Transfercode beim bisherigen Registrar anfordern, Sperre prüfen, Antrag beim neuen Anbieter stellen. Starten können Sie auf der Seite Domain-Transfer.
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Standardmäßig nein. Bei der Messung vom 13. August 2026 zeigten die Whois-Antworten der Zone weder Namen noch Anschrift oder Telefonnummer des Inhabers; stattdessen liefert der Server eine Kontaktformular-Adresse beim Betreiber, sodass Interessenten Ihnen schreiben können, ohne Ihre Identität zu sehen. Die allgemeinen Bedingungen beschreiben das als Wahlmöglichkeit: Ohne Widerspruch werden die angegebenen Daten in der Whois-Abfrage veröffentlicht. Domain, Nameserver und Datumsfelder bleiben sichtbar; abfragen können Sie auf der Seite Whois-Suche.
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Ja. Bei der Messung vom 13. August 2026 führte die Zone eigene DS-Einträge, sie ist also eine signierte Delegation im übergeordneten Register. Das bedeutet zweierlei. Erstens technische Sicherheit: Ein Resolver kann prüfen, dass die DNS-Antwort unterwegs nicht verändert wurde. Zweitens Echtheit: Eigene DS-Einträge sind ein unabhängiger Beleg dafür, dass eine Unterzone eine echte Registry-Zone ist. Für die Signierung des eigenen Namens hält das DNSSEC Practice Statement fest, dass DS-Einträge über die Registrar-Konsole oder per EPP eingereicht werden.
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Technisch nein: .de.com ist keine Top-Level-Domain, sondern eine Zone unterhalb des Namens de.com im .com-Register. Die Registry ist auch nicht die deutsche nationale Registry. Beim Lesen vermittelt die Adresse gleichwohl einen Länderbezug, und genau dafür wurde die Zone geschaffen: für Projekte mit Zielmarkt Deutschland, die die Bedingungen der Länderendung nicht erfüllen oder dort den gewünschten Namen nicht mehr finden. Verstehen Sie sie als Marktsignal, nicht als offizielle nationale Kennung — der rechtliche Rahmen ist das vom Betreiber gewählte Recht, nicht das des Landes.
Bereit für Ihre .de.com-Domain?
Geben Sie einen Namen ein und sehen Sie in Sekunden, ob er unter .de.com frei ist. Ist er vergeben, zeigen wir sofort ähnliche Alternativen.
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