.SUCKS-Domain registrieren

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WAS IST EINE .SUCKS-DOMAIN

.sucks Domain: Die Endung, die Kritik zur Adresse macht

Die Zone .sucks kam am 19. Februar 2015 in die Rootzone; der ICANN-Vertrag datiert vom 22. Dezember 2014, Betreiberin ist die auf den Kaimaninseln ansässige Vox Populi Registry Ltd. Die Registrierungsstelle beschreibt die Endung als Plattform für kundengetragene Interessenvertretung, Meinungsfreiheit und offene Debatte.

Zwei gegensätzliche Gruppen nutzen die Zone gleichzeitig: Gemeinschaften, die Beschwerden und Erfahrungen sammeln, und Organisationen, die Kritik lieber auf einem eigenen Kanal begegnen. Der zweite Fall läuft darauf hinaus, dass eine Marke den Namen sichert, bevor es jemand anderes tut, und erklärt einen großen Teil der Zone. Den Status eines Namens sehen Sie auf der .sucks Domainsuche.

Geparkte Seiten sind hier durch Regel untersagt

Die Missbrauchs- und Löschungsrichtlinie der Betreiberin von Dezember 2023 nennt drei Fälle ausdrücklich: Cybermobbing, Pornografie und geparkte Seiten. Der Text hält wörtlich fest, dass Parkseiten in dieser Domain nicht zulässig sind. Auf eine begründete Beschwerde hin kann die Betreiberin den Namen aus der Zonendatei entfernen und die zugehörigen Web- und E-Mail-Dienste funktionsunfähig machen. Im Gegenzug prüft die Registrierungsstelle Inhalte nicht im Voraus und mischt sich nicht in Streitigkeiten zwischen Nutzern ein; als anstößig empfundene Inhalte bleiben zulässig, solange sie diese drei Regeln nicht verletzen.

Logo der Domain-Endung .sucks

.SUCKS-Domain auf einen Blick

  • Registrierungsstelle Vox Populi Registry Ltd. (Kaimaninseln)
  • Eintrag in die Rootzone 19. Februar 2015
  • Inhaltsregel Cybermobbing, Pornografie und geparkte Seiten untersagt
  • Art der Aufsicht Keine Vorabprüfung; schnelle Entfernung auf Beschwerde
  • Zonengröße 9.785 Registrierungen, 8.434 veröffentlicht (13. August 2026)
  • Dokumentenanforderung Für die Domainregistrierung ist kein Dokument erforderlich .sucks
  • Zeichenanzahl 3 - 63 Zeichen
  • Registrierungszeitraum 1 - 10 Jahre
  • Anzahl der Nameserver 2 - 10 Stück

Ähnliche Domain-Endungen

Wenn Sie denselben Namen mit mehreren Endungen registrieren, kann niemand sonst Ihre Marke belegen.

.sucks-Domain-Preise – ohne versteckte Gebühren

Registrierung, Transfer und Verlängerung weisen wir einzeln aus. Der Verlängerungspreis kann vom Preis des ersten Jahres abweichen – Sie sehen beide von Anfang an.

  • Transfer

    $310.69 /Jahr
  • Verlängerung

    $334.59 /Jahr
  • Rückgängig machen

    $414.73
  • Späte Verlängerung

    $54.78

Bei jeder .sucks-Domain inklusive

  • Kostenlose DNS-Verwaltung

    A-, MX-, TXT- und CNAME-Einträge ändern Sie selbst im Panel – beim Umzug von Website oder Postfach warten Sie auf niemanden.

  • Domain-Sperre

    Solange die Sperre aktiv ist, kann Ihre Domain ohne Ihre Freigabe zu keinem anderen Anbieter umziehen.

  • Domain-Weiterleitung

    Leiten Sie die Domain kostenlos auf Ihre bestehende Website, eine Kampagnenseite oder ein Social-Media-Profil weiter.

  • Kostenloser WHOIS-Schutz

    Name, Adresse und Telefonnummer erscheinen nicht im öffentlichen WHOIS – das reduziert Spam und betrügerische Anrufe.

Lebenszyklus einer .sucks-Domain

Aktive Registrierungsdauer 1 - 10 Jahre Sie wählen ihn bei der Registrierung
Verlängerungsfenster 20 Tage Nach Ablauf, mit Gebühr für verspätete Verlängerung
Wiederherstellungsfrist 30 Tage Nach der Löschung, gegen Gebühr
Letzter Handlungstag Tag 50 Danach gibt es kein Zurück

Was nach dem Ablauf Tag für Tag passiert

Tag 0 ist das Ablaufdatum der Domain

Kurz gesagt: Ihre .sucks-Domain wird am Ablaufdatum auf Client Hold gesetzt – Website und E-Mail stehen noch am selben Tag still. In den ersten 20 Tagen können Sie noch verlängern, ab hier kommt allerdings eine Gebühr für die verspätete Verlängerung zum Verlängerungspreis hinzu. An Tag 20 wird die Registrierung gelöscht und lässt sich bis Tag 50 nur noch gegen Wiederherstellungsgebühr zurückholen. In den folgenden 5 Tagen geht gar nichts mehr, und an Tag 55 ist der Name für jeden frei. Es gibt genau einen Weg, diese Kette gar nicht erst zu betreten: die automatische Verlängerung aktiviert lassen.

Was nach dem Ablauf Tag für Tag passiert Lebenszyklus-Diagramm für .sucks, von links nach rechts: Zuerst ist der Name frei; nach der Registrierung laufen Website und E-Mail; Tag 0 ist das Ablaufdatum, die Domain geht auf Client Hold; in den ersten 20 Tagen bleibt die Verlängerung zum regulären Preis offen; an Tag 20 wird die Registrierung gelöscht und eine 30-tägige Wiederherstellungsphase beginnt; an Tag 50 endet sie und eine 5-tägige Löschsperre startet; an Tag 55 ist der Name wieder für jeden frei. Website und E-Mail sind von Tag 0 bis Tag 55 offline. Verlängerung möglich Verlängerung möglich (mit Gebühr) Wiederherstellung möglich (kostenpflichtig) Nichts möglich Für alle frei Frei Registriert 1 - 10 Jahre Verlängerung 20 Tage Wiederherstellung 30 Tage Kein Zurück 5 Tage Wieder frei ABLAUF Tag 0 Ablaufdatum Tag 20 Domain gelöscht Tag 50 Rückholung endet Tag 55 Name wird frei Website und E-Mail laufen Website und E-Mail stehen still – Client Hold
Wischen Sie zur Seite, um die ganze Zeitleiste zu sehen

Domain ist registrierbar (Available)

Unbefristet

Eine .sucks-Adresse in dieser Phase ist noch frei und geht an denjenigen, der zuerst registriert. Prüfen Sie Ihren Wunschnamen – ist er frei, gehört er Ihnen in wenigen Minuten.

Domain ist aktiv (Active Period)

1 - 10 Jahre

Nach abgeschlossener Registrierung gehört die Domain Ihnen für die gewählte Laufzeit. Sie können jederzeit vor Ablauf verlängern oder die automatische Verlängerung aktivieren – dann müssen Sie das Datum nicht im Blick behalten.

Verlängerungsfenster (Client Hold)

Tag 0 – 20

Am Ablaufdatum wird Ihre .sucks-Domain auf Client Hold gesetzt: Website und E-Mail gehen an diesem Tag offline, die Registrierung gehört aber weiterhin Ihnen. Eine einzige Verlängerung in diesen ersten 20 Tagen holt alles genau so zurück, wie es war – ohne Datenverlust. Der einzige Unterschied: Zum Verlängerungspreis kommt jetzt eine Gebühr von $54.78 für die verspätete Verlängerung hinzu; wer vor dem Ablaufdatum verlängert, zahlt sie gar nicht erst.

Wiederherstellungsphase (Redemption / RGP)

Tag 20 – 50

An Tag 20 wird die Registrierung gelöscht, und die 30-tägige Wiederherstellungsphase beginnt, die ICANN jeder gTLD-Registry vorschreibt. Der Name wird in dieser Zeit für niemanden freigegeben; nur Sie können ihn bis Tag 50 gegen die Wiederherstellungsgebühr zurückholen. Diese Gebühr liegt deutlich über dem Verlängerungspreis – rechtzeitig verlängern ist immer günstiger.

Löschsperrfrist (Pending Delete)

Tag 50 – 55

Schließt sich auch das Wiederherstellungsfenster, tritt die Domain in ihre letzten 5 Tage ein – ohne Rückweg. Verlängern oder Zurückholen ist dann nicht mehr möglich; niemand, auch Ihr Registrar nicht, kann Ihnen den Namen zurückgeben. Für die Registry ist das die letzte Wartezeit, bevor der Name in den Pool zurückkehrt.

Wieder frei registrierbar (Released)

Ab Tag 55

An Tag 55 kehrt der Name .sucks in den Pool zurück und ist für jeden registrierbar. Gefragte Domains sind oft in Sekunden weg, und einen garantierten Weg zurück gibt es dann nicht mehr. Dass es überhaupt so weit kommt, haben Sie selbst in der Hand: Lassen Sie die automatische Verlängerung aktiviert, dann überrascht Sie das Ablaufdatum nie.

Der obige Zeitplan ist der Ablauf, den Atak Domain anwendet und veröffentlicht. In der ICANN-Grafik, die anderswo kursiert, sehen Sie ein Verlängerungsfenster von bis zu 45 Tagen nach Ablauf; die ICANN-Richtlinie zu abgelaufenen Registrierungen (Abschnitt 2.2.1) erlaubt Registraren, eine abgelaufene Domain jederzeit zu löschen – sofern sie ihre Regelung vorab offenlegen. Wir setzen dieses Fenster auf 20 Tage und veröffentlichen es hier offen. Volltext der Richtlinie: ICANN Expired Registration Recovery Policy

.sucks-Domain: Daten und Registrierungsregeln

Registrierungsbedingungen, unterstützte Funktionen und die Fristen der Registry – in einer Tabelle.

.sucks Domain-Registrierung

  • Dokumentenanforderung Für die Domainregistrierung ist kein Dokument erforderlich .sucks
  • Zeichenanzahl 3 - 63 Zeichen
  • Registrierungszeitraum 1 - 10 Jahre
  • Anzahl der Nameserver 2 - 10 Stück

.sucks Domain-Unterstützung

  • IDN-Unterstützung Jawohl
  • Transfer-Unterstützung Jawohl
  • Unterstützung für späte Verlängerung Jawohl

Häufige Fragen zur .sucks-Domain

Die Fragen, die vor der Registrierung wirklich gestellt werden – klar beantwortet.

  • Nein, und genau das ist die greifbarste Regel, die diese Endung von anderen abhebt. Die Richtlinie der Betreiberin untersagt geparkte Seiten ausdrücklich; auf eine begründete Beschwerde hin kann der Name aus der Zonendatei entfernt und die zugehörigen Dienste funktionsunfähig gemacht werden. Haben Sie ihn zum Markenschutz genommen, richten Sie ihn auf eine Stellungnahme, ein Rückmeldeformular oder Ihren Supportkanal statt auf eine leere Parkseite.

  • Sie kann es sein, doch entscheiden Sie nach Ihrer Erwartung. Den Namen zu halten hält Kritik nicht auf; niemand ist gehindert, dasselbe unter anderer Endung oder auf sozialen Plattformen zu schreiben. Gewonnen ist der Kanal selbst: Sammeln und beantworten Sie Rückmeldungen auf der eigenen Seite, bleibt das Gespräch bei Ihnen. Den Namen zu nehmen und stumm zu lassen ist in dieser Zone dagegen nicht erlaubt.

  • Drei Grenzen sind festgelegt: Ein Name darf keine vorrangig auf Cybermobbing angelegten Inhalte tragen, nicht vorrangig für Pornografie genutzt und nicht geparkt werden. Darüber hinaus hält die Registrierungsstelle klar fest, dass sie Inhalte nicht vorab prüft, sich in Streitigkeiten zwischen Nutzern nicht einmischt und als anstößig empfundene Inhalte zulässig bleiben, solange sie die Regeln nicht verletzen.

  • Am 13. August 2026 zählte die Zone 9.785 Registrierungen, davon 8.434 in der Zonendatei, also rund sechsundachtzig Prozent. Dieser Wert ist kein Zufall, er folgt unmittelbar aus dem Parkverbot. Weil die Zone klein ist, bleibt ein Teil der Marken- und Produktnamen frei. Prüfen Sie mehrere Varianten gemeinsam über die Massensuche.

  • Ja, der Transfer folgt den üblichen gTLD-Regeln: Sperre aufheben, Autorisierungscode besorgen, Antrag beim neuen Anbieter stellen. Ein zusätzlicher Punkt gilt hier: Eine während des Umzugs unerreichbare Seite sollte nicht wie eine Parkseite wirken, bereiten Sie die Weiterleitung deshalb vorher vor. Führen Sie den Vorgang über die Domain-Transfer-Seite und prüfen Sie ihn per Whois-Suche.

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