Auth-Code für den Domain-Transfer: Was ist das und wie bekommen Sie ihn?
10.10.2026 07:48 31.935 Gesehen

Auth-Code für den Domain-Transfer: Was ist das und wie bekommen Sie ihn?

Der Auth-Code ist ein geheimer, domainspezifischer Autorisierungscode, den Sie Ihrem neuen Anbieter geben, wenn Sie eine Domain zu einem anderen Registrar umziehen. Er heißt auch EPP-Code, AuthInfo-Code oder Transfercode. Sie erhalten ihn bei dem Anbieter, bei dem Ihre Domain derzeit registriert ist, entweder im Kundenbereich oder über den Support.

In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie den Code anfordern, was Sie tun können, wenn er nicht ankommt, und warum ein Transfer trotz richtigem Code abgelehnt werden kann.

Domain-Check

Wofür braucht man den Auth-Code?

Der Code bestätigt, dass der Transfer autorisiert ist. Ihr neuer Anbieter übermittelt ihn an die Registry, die die jeweilige Domainendung verwaltet, und die Registry prüft ihn. Ist der Code ungültig, kann die Anfrage nicht bestätigt werden, und der Transfer wird nicht durchgeführt.

Der Code ist kein Eigentumsnachweis. Wem eine Domain gehört, ergibt sich aus den Inhaberdaten. Der Auth-Code ist eher eine Freigabe für genau diesen einen Umzug. Nach den ICANN-Regeln muss jeder Code nur für eine Domain gelten und sicher erzeugt werden.

Sind EPP-Code, Auth-Code und AuthInfo dasselbe?

Ja. Gemeint ist immer derselbe Code; die Anbieter verwenden nur unterschiedliche Bezeichnungen. Typische Namen sind:

  • Auth-Code oder Autorisierungscode
  • EPP-Code
  • AuthInfo bzw. AuthInfo-Code (bei .de üblich)
  • Transfercode oder Domain-Passwort
  • TAC (Transfer Authorization Code): die Bezeichnung in den geplanten neuen ICANN-Transferregeln, die einige Registries bereits verwenden

In diesem Ratgeber sprechen wir vom Auth-Code.

Nicht verwechseln: EPP-Statuscodes

EPP-Statuscodes zeigen den aktuellen Zustand einer Domain an; sie sind kein anderer Name für den Auth-Code. Einträge wie clientTransferProhibited, die Sie bei einer RDAP/WHOIS-Abfrage sehen, gehören zu dieser Gruppe. Für .com, .net, .org und andere generische Endungen werden die Registrierungsdaten inzwischen über RDAP statt WHOIS bereitgestellt; die meisten Abfragetools zeigen beides an.

Auth-CodeEPP-Statuscode
FunktionAutorisiert den TransferZeigt den Zustand der Domain
Wo sichtbar?Nur im Kundenbereich oder in einer E-Mail an SieIn jeder öffentlichen RDAP/WHOIS-Abfrage
BeispielZufällige Folge aus Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichenok, clientTransferProhibited, redemptionPeriod
Weitergeben anNur an den neuen AnbieterNicht geheim

Ist Code anfordern dasselbe wie die Transfersperre aufheben?

Nein, das sind zwei getrennte Schritte. Die Transfersperre (Registrar Lock) verhindert, dass Ihre Domain ohne Ihre Zustimmung umgezogen wird. In einer RDAP/WHOIS-Abfrage erscheint sie meist als clientTransferProhibited.

Ist die Sperre aktiv, wird der Transfer auch mit dem richtigen Code blockiert. Heben Sie die Sperre deshalb zuerst auf und fordern Sie dann den Code an. Manche Anbieter erledigen beides mit einem einzigen Button wie „Domain wegtransferieren“. Sperren aufgrund eines Rechtsstreits oder der 60-Tage-Regeln können Sie dagegen nicht selbst aufheben; dazu mehr weiter unten.

Domain-Transfer oder etwas anderes?

Dieser Ratgeber behandelt den Umzug einer Domain zu einem anderen Registrar. Nur dafür brauchen Sie den Auth-Code; für ähnliche Vorgänge gelten eigene Abläufe.

VorgangWas sich ändertAuth-Code nötig?
Domain-Transfer (Providerwechsel)Der Registrar, der die Domain verwaltetJa
Wechsel des KundenkontosDas Konto beim selben AnbieterMeist nicht; es gilt der Ablauf des Anbieters
InhaberwechselDer rechtliche Inhaber der DomainNein; dafür gibt es ein eigenes Verfahren
Hosting-UmzugWebsite-Dateien, Datenbanken und PostfächerNein; die Domainregistrierung bleibt, wo sie ist

Wie bekommen Sie den Auth-Code?

Den Code erhalten Sie von Ihrem aktuellen Anbieter; der neue Anbieter kann ihn nicht erzeugen. Die Menübezeichnungen unterscheiden sich, der Ablauf sieht aber meist so aus:

  1. Melden Sie sich im Kundenbereich Ihres aktuellen Anbieters an.
  2. Wählen Sie in der Domainliste die Domain aus, die Sie umziehen möchten.
  3. Deaktivieren Sie die Transfersperre (oft „Registrar Lock“ oder „Domainsperre“).
  4. Klicken Sie auf „Auth-Code anfordern“, „EPP-Code“ oder „Transfer“.
  5. Der Code wird angezeigt oder an die E-Mail-Adresse des Inhabers gesendet.
  6. Kopieren Sie den Code und geben Sie ihn nur an den neuen Anbieter weiter.

Keine solche Option? Eröffnen Sie ein Support-Ticket und fordern Sie den Code an. Bei Endungen unter ICANN-Regeln wie .com, .net und .org muss ein Anbieter ohne Self-Service den Code innerhalb von fünf Kalendertagen nach Ihrer Anfrage herausgeben. In derselben Frist muss er Ihnen auch einen Weg bieten, eine Sperre aufzuheben, die Sie selbst aufheben dürfen. Sperren nach den 60-Tage-Regeln oder aus rechtlichen Gründen fallen nicht darunter.

Beim Kopieren beachten: Codes unterscheiden meist zwischen Groß- und Kleinschreibung. Achten Sie darauf, dass am Anfang oder Ende kein Leerzeichen steht. Länge, Gültigkeit und Wiederverwendbarkeit eines Codes hängen von Anbieter und Domainendung ab.

Wie ziehen Sie Ihre Domain zu Atak Domain um?

Wenn Sie den Code haben, starten Sie den Transfer auf der Transferseite von Atak Domain in wenigen Minuten.

  1. Geben Sie Ihre Domain auf der Seite Domain-Transfer ein.
  2. Tragen Sie den Auth-Code in das Feld ein und gehen Sie weiter zum Warenkorb.
  3. Schließen Sie die Zahlung ab. Bei den meisten generischen Endungen wie .com, .net und .org verlängert sich die Laufzeit durch den Transfer um ein Jahr. Prüfen Sie vor dem Bezahlen Preis und Laufzeitbedingungen für Ihre Endung.
  4. Folgen Sie den Schritten in der Bestätigungs-E-Mail. Auch Ihr bisheriger Anbieter kann Sie per E-Mail über den Transfer informieren.
  5. Nach Abschluss verwalten Sie die Domain in Ihrem Atak-Domain-Kundenbereich.

Mehrere Domains? Nutzen Sie das Feld für den Sammeltransfer: pro Zeile eine Domain, gefolgt von einem Leerzeichen und dem zugehörigen Code.

Der Auth-Code kommt nicht an – was tun?

Ein häufiger Grund ist, dass die E-Mail-Adresse, an die der Code geht, nicht mehr genutzt wird. Prüfen Sie der Reihe nach:

  • ☐ Haben Sie den Spam- und Werbeordner geprüft?
  • ☐ Ist die Inhaber-E-Mail-Adresse der Domain aktuell, und haben Sie noch Zugriff darauf?
  • ☐ Haben Sie den Code für die richtige Domain angefordert?
  • ☐ Hat eine Agentur, ein Reseller oder Ihr Webdesigner die Domain registriert, und ging der Code an sie?
  • ☐ Bietet Ihr Kundenbereich eine Option, den Code direkt anzuzeigen?

Immer noch nichts? Fordern Sie den Code schriftlich bei Ihrem aktuellen Anbieter an und notieren Sie das Datum. Bei Endungen unter ICANN-Regeln können Sie sich bei ICANN beschweren, wenn der Code nach fünf Kalendertagen nicht vorliegt. Ein Zahlungsstreit allein ist kein zulässiger Grund, den Code zurückzuhalten.

Der Code wird als ungültig angezeigt – was prüfen?

Prüfen Sie zuerst die einfachsten Ursachen: einen Kopierfehler, einen inzwischen neu erzeugten Code oder einen Code für eine andere Domain.

  1. Kopieren Sie den Code erneut aus dem Kundenbereich und achten Sie auf Leerzeichen und leicht verwechselbare Zeichen (0 und O, l und I).
  2. Prüfen Sie, wann Sie den Code erzeugt haben. Manche Anbieter erneuern ihn nach einer bestimmten Zeit oder bei jeder Anforderung; bei .de ist er 30 Tage gültig.
  3. Stellen Sie sicher, dass der Code zu genau dieser Domain gehört.
  4. Klappt es weiterhin nicht, fordern Sie einen neuen Code an und starten Sie den Transfer damit neu.

Warum wird ein Transfer trotz richtigem Code abgelehnt?

Der richtige Code hilft nicht, wenn die Domain selbst nicht transferierbar ist. Die häufigsten Gründe und Lösungen:

ProblemBedeutungWas Sie tun können
Transfersperre aktiv (clientTransferProhibited)Die Sperre wurde nicht aufgehobenSperre im Kundenbereich aufheben oder beim Support anfragen
Domain jünger als 60 TageDie 60 Tage nach der Erstregistrierung sind nicht vorbei60 Tage zum Erstellungsdatum in RDAP/WHOIS addieren und abwarten
In den letzten 60 Tagen transferiertDie Sperre nach dem letzten Transfer gilt noch60 Tage zum Abschluss des letzten Transfers addieren
Kürzlicher InhaberwechselNach dem Wechsel kann eine 60-Tage-Sperre geltenBeim Anbieter nach dem Ende der Sperre fragen
Erforderliche Bestätigung fehltEin Schritt, den der neue Anbieter verlangt, ist offenE-Mail des neuen Anbieters suchen und Schritte abschließen. Wenn Sie auf die Mitteilung des alten Anbieters nicht reagieren, stoppt das den Transfer allein nicht
redemptionPeriodDie Domain befindet sich im LöschprozessZuerst beim bisherigen Anbieter wiederherstellen (Restore), dann transferieren
UDRP-Verfahren, Gerichtsbeschluss oder TransferstreitEs gilt eine rechtliche oder richtlinienbedingte SperreEin normaler Transfer ist erst nach Aufhebung dieser Sperre möglich
Frühere oder laufende Laufzeit unbezahltDer Anbieter darf den Transfer dann ablehnen; unbezahlte künftige Laufzeiten sind kein zulässiger GrundOffene Laufzeit begleichen und Transfer neu starten

Lehnt Ihr Anbieter den Transfer ab, muss er Ihnen und dem neuen Anbieter den Grund nennen. Lassen Sie sich den Grund und gegebenenfalls das Ende der Sperre schriftlich bestätigen.

Wann gilt die 60-Tage-Transfersperre?

Die 60-Tage-Sperre gilt nicht für jede Domain, sondern nur nach bestimmten Vorgängen. Die folgenden Regeln stammen aus der ICANN Transfer Policy und betreffen generische Endungen wie .com, .net und .org, nicht aber .de.

VorgangRegelAusnahme oder Hinweis
ErstregistrierungDer Anbieter darf einen Transfer innerhalb von 60 Tagen ablehnenGezählt ab dem Erstellungsdatum in RDAP/WHOIS
Vorheriger TransferDer Anbieter darf innerhalb von 60 Tagen nach einem Transfer ablehnenGilt eventuell nicht, wenn beide Anbieter einer Rückübertragung zustimmen
InhaberwechselNach einer Änderung von Name, Organisation oder E-Mail gilt eine 60-Tage-SperreDer Anbieter kann Ihnen vor der Änderung ein Opt-out anbieten
Normale VerlängerungFür sich allein kein Grund für eine 60-Tage-SperreVertragsbedingungen Ihres Anbieters prüfen

Sie planen einen Transfer? Ändern Sie die Inhaberdaten möglichst nach dem Abschluss, nicht davor. So vermeiden Sie eine unnötige Sperre.

ICANN überarbeitet diese Regeln derzeit; Fristen und Begriffe können sich ändern, sobald neue Regeln in Kraft treten. Die Angaben in diesem Abschnitt entsprechen der Richtlinie, die zum Prüfdatum am Ende dieses Ratgebers veröffentlicht war.

Kann man eine abgelaufene Domain transferieren?

Das hängt davon ab, in welcher Phase sich die Domain befindet.

  • Gerade abgelaufen: Der Ablauf allein ist kein Grund, den Transfer abzulehnen. Unbezahlte Gebühren aus einer früheren Laufzeit können ihn aber beeinflussen. Lassen Sie sich den Status der Domain und einen eventuellen Ablehnungsgrund von Ihrem Anbieter schriftlich bestätigen.
  • redemptionPeriod: Die Domain befindet sich im Löschprozess und kann nicht transferiert werden. Sie muss zuerst beim bisherigen Anbieter wiederhergestellt werden; das kostet meist extra.
  • pendingDelete: Die Domain wird in Kürze gelöscht und lässt sich weder wiederherstellen noch transferieren. Nach der Löschung kann sie wieder registrierbar werden.

Wie funktioniert der Transfer bei .de-Domains?

Für .de gelten die Regeln der DENIC, nicht die 60-Tage-Regeln der ICANN. Der Ablauf ist kurz:

  1. Ihr bisheriger Anbieter hinterlegt auf Ihren Wunsch einen AuthInfo-Code bei der DENIC und gibt ihn an Sie weiter.
  2. Der Code ist 30 Tage gültig.
  3. Ihr neuer Anbieter stellt den Transferauftrag mit diesem Code. Stimmt der Code mit dem bei der DENIC hinterlegten überein, wird die Domain ohne weitere Verzögerung umgezogen.

Weitere Ländercodes wie .at oder .ch haben eigene Abläufe. Geben Sie Ihre Domain auf unserer Transferseite ein; die Anforderungen für die Endung werden vor dem Bezahlen angezeigt.

Wie lange dauert ein Domain-Transfer?

Transfers zu Atak Domain sind in der Regel innerhalb von 5–7 Tagen abgeschlossen. Bei Endungen unter ICANN-Regeln gilt: Widerspricht Ihr bisheriger Anbieter nicht innerhalb von fünf Kalendertagen, schließt die Registry den Transfer automatisch ab. Bei .de kann es deutlich schneller gehen.

Verwechseln Sie diese Frist nicht mit den fünf Tagen, die Ihr Anbieter für die Herausgabe des Codes hat. Die eine Frist läuft vor dem Transfer, die andere danach.

Was die Dauer am stärksten beeinflusst:

  • Wie schnell Sie die Bestätigungsschritte erledigen
  • Ob Ihr bisheriger Anbieter den Transfer vorzeitig freigibt
  • Die Regeln Ihrer Domainendung
  • Schritte, die manuell geprüft werden (die fünftägige automatische Freigabe zählt Kalendertage; Wochenenden und Feiertage verzögern nur manuelle Schritte)

Kostet der Auth-Code etwas?

Den Code selbst bekommen Sie in der Regel kostenlos; bezahlt wird der Anbieter, zu dem Sie wechseln. Bei den meisten generischen Endungen verlängert sich die Laufzeit durch den Transfer um ein Jahr, insgesamt jedoch auf höchstens zehn Jahre. Bei manchen Ländercodes wird keine Laufzeit hinzugefügt.

Die aktuellen Transferpreise je Endung finden Sie auf unserer Seite Domain-Transfer.

Bleiben Website, E-Mail und DNS während des Transfers erreichbar?

Solange Nameserver und DNS-Einträge unverändert bleiben, funktionieren Website und E-Mail während des Transfers in der Regel weiter. Der Transfer ändert nur den Anbieter, der die Domain verwaltet; Hosting und E-Mail-Dienst ziehen nicht mit um.

Kritisch wird es, wenn Ihre DNS-Einträge beim kostenlosen DNS-Dienst des alten Anbieters liegen, denn dieser kann mit dem Umzug enden. Vor dem Start:

  • ☐ Notieren Sie Ihre Nameserver per RDAP/WHOIS-Abfrage.
  • ☐ Sichern Sie Ihre DNS-Einträge (A, CNAME, MX, TXT) als Kopie oder Screenshot.
  • ☐ Liegt Ihr DNS beim alten Anbieter, übertragen Sie die Einträge vorher zum neuen Anbieter oder zu einem unabhängigen DNS-Dienst.
  • ☐ Nutzen Sie DNSSEC, klären Sie das Vorgehen vor dem Transfer mit Ihrem Anbieter.
  • ☐ Stellen Sie sicher, dass die Domain während des Transfers nicht abläuft.

Wie schützen Sie Ihren Auth-Code?

Der Auth-Code ist wie ein Schlüssel zu Ihrer Domain. Geben Sie ihn nur an den vertrauenswürdigen Anbieter weiter, zu dem Sie wechseln.

  • Veröffentlichen Sie den Code nicht und geben Sie ihn nicht an Unbefugte weiter. Tragen Sie ihn nach Möglichkeit selbst in das gesicherte Transferformular des neuen Anbieters ein.
  • Antworten Sie nicht, wenn jemand Ihren Code anfordert, obwohl Sie keinen Transfer gestartet haben.
  • Entscheiden Sie sich gegen den Transfer, aktivieren Sie die Sperre wieder und lassen Sie den Code nach Möglichkeit erneuern.
  • Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung in Ihrem Kundenkonto.

Bereit für den Umzug?

Bevor Sie starten:

  • ☐ Auth-Code anfordern.
  • ☐ Aufhebbare Transfersperre deaktivieren.
  • ☐ Aktuelle DNS-Einstellungen sichern.

Auth-Code liegt bereit? Geben Sie Ihre Domain ein, prüfen Sie Preis und Bedingungen für Ihre Endung und starten Sie den Transfer in wenigen Minuten.

Domain-Transfer starten

Code kommt nicht an oder Transfer abgelehnt? Melden Sie sich im Kundenbereich an und eröffnen Sie ein Support-Ticket. Wir prüfen den Fall gemeinsam mit Ihnen.

Häufige Fragen

Muss ich den WHOIS-Datenschutz für den Transfer deaktivieren?

In der Regel nicht. Der Datenschutz blockiert einen Transfer nicht. Manche Anbieter bitten Sie jedoch, ihn vorübergehend zu deaktivieren, damit deren E-Mails Sie erreichen. Entscheidend ist, dass Sie Zugriff auf die Inhaber-E-Mail-Adresse haben.

Läuft ein Auth-Code ab?

Das hängt von Anbieter und Endung ab. Manche Codes bleiben lange gültig, andere laufen nach einer festen Frist ab (bei .de nach 30 Tagen) oder werden nach dem Transfer ungültig. Am sichersten ist es, den Transfer bald nach Erhalt des Codes zu starten.

Ich habe die Domain gerade verlängert. Kann ich sie trotzdem transferieren?

Ja, eine normale Verlängerung blockiert keinen Transfer. Wurde die Domain beim Ablauf aber automatisch verlängert und Sie ziehen kurz danach um, kann dieses Verlängerungsjahr verloren gehen. Laut ICANN wird bei einem Transfer innerhalb der 45-tägigen Auto-Renew-Grace-Period das automatische Verlängerungsjahr storniert, und der Transfer fügt nur ein Jahr hinzu. Sie gewinnen also ein Jahr, nicht zwei. Das kann je nach Registry abweichen; fragen Sie vorher bei Ihrem Anbieter nach.

Verliere ich die Restlaufzeit?

In der Regel nicht. Die Restlaufzeit bleibt erhalten, und bei den meisten generischen Endungen kommt ein Jahr hinzu, insgesamt bis zu zehn Jahre. Ausnahme ist ein Transfer direkt nach einer automatischen Verlängerung (siehe vorherige Frage).

Kann ich mit dem Auth-Code meine Domain an jemand anderen übertragen?

Nein. Der Auth-Code ändert nur den verwaltenden Anbieter. Für einen neuen Inhaber ist ein separater Inhaberwechsel nötig.

Kann ich einen laufenden Transfer abbrechen?

Meist ja, solange er noch nicht abgeschlossen ist. Wenden Sie sich an den Support des neuen Anbieters oder lehnen Sie den Transfer in der Benachrichtigung Ihres bisherigen Anbieters ab.

Woran erkenne ich, dass der Transfer abgeschlossen ist?

Sie erhalten eine Bestätigungs-E-Mail. Außerdem zeigt eine RDAP/WHOIS-Abfrage im Feld „Registrar“ den neuen Anbieter an.

Zuletzt geprüft: 9. Oktober 2026. Dieser Ratgeber beruht auf den Regeln, die zu diesem Datum auf den offiziellen Websites von ICANN und DENIC veröffentlicht waren.